Die nächste eREC kommt bestimmt!

4.448 registrierte Besucher, 45 durchgeführte Webinare/Konferenzen in fünf Tagen und mit insgesamt 3.053 Teilnehmern: Die erste eREC – digitale Messe für die Recyclingbranche vom 31. August bis 5. September 2020 war ein voller Erfolg. Noch während des Events stand fest: „Das machen wir im nächsten Jahr wieder.“ Und 2021 wird die eREC sogar zweimal stattfinden: vom 3. bis 8. Mai und vom 4. bis 9. Oktober!

Erst im April startete die Umsetzung des neuen virtuellen Messe-Formats. Dafür hat das eREC-Organisationsteam 200 Prozent gegeben und in nur fünf Monaten Großes geschaffen. Anfangs gab es noch Bedenken, genügend Teilnehmer für das eREC-Rahmenprogramm zu bekommen. Zwei Wochen vor der Messepremiere waren keine Slots mehr für die Agenda zu vergeben. Eventmarketing-Experten, Grafiker und Technischer Support standen rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Verfügung, um die 32 internationalen Aussteller zu unterstützen und bekamen dafür viel Lob. Gemeinsam konnten tolle digitale Messestände mit hochwertigen Informationen realisiert werden.

Grafik: MSV GmbH

Besonderen Dank gilt Moderator Felix Bott, der professionell durch das anspruchsvolle Vortrags- und Konferenzprogramm mit namhaften Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Forschung führte. Technisch lief dabei alles glatt, die Internetverbindung war die ganze Woche stabil und hatte die nötige Performance. Am Vormittag des 2. Septembers ging der Server wegen hoher Besucherzahl etwas in die Knie, was sich aber schnell wieder beheben ließ. Die Resonanzen für das Veranstaltungsformat fallen durchweg positiv aus.

Die Webinare stehen auch nach der Messe noch auf dem eREC-YouTube-Kanal zur Verfügung.

Das neue virtuelle Messe-Format soll und muss kein Ersatz für reale Messen sein. Es zeigte sich aber, dass die eREC eine ernstzunehmende und zudem kostengünstigere Alternative ist, neue qualifizierte Leads zu generieren und sich als Unternehmen der Recyclingwirtschaft zeitgemäß zu präsentieren – mit größerer Kunden-Reichweite und Geschäfts-Zielwirkung.

Stimmen zur eREC 2020

Oliver Kürth, EU-Recycling Herausgeber & Verleger / MSV Mediaservice & Verlag GmbH, Initiator & Veranstalter der eREC: Die Verwirklichung der eREC war eine große Herausforderung für unser Team und eine überaus spannende Sache. Erfreulich hoch waren die Teilnahme am Rahmenprogramm und die Anmeldungen für die Webinare. Die Gewinner der Solar-Powerbanks und der EU-Recycling-Abos sind bereits gezogen und informiert. „Wow! Vielen Dank! Ich hab noch nie was gewonnen“, freute sich ein Teilnehmer des Gewinnspiels.

Ich hoffe, dass wir einen wichtigen Beitrag geleistet haben, die Digitalisierung in der Recyclingbranche weiter anzustoßen. Durch das positive Feedback, bereits während der eREC, haben wir nicht lange überlegt, ob wir eine weitere virtuelle Messe durchführen sollen. Im nächsten Jahr werden wir nicht nur eine, sondern zwei Messen für die Recyclingbranche veranstalten. Ich bin mir sicher, dass wir die Unternehmen, die jetzt noch zögerlich hinsichtlich einer Teilnahme an der eREC reagiert hatten, überzeugen konnten, bei den nächsten Messen dabei zu sein, um die Vorteile einer virtuellen Veranstaltung zu nutzen. Auch im nächsten Jahr wird Ihnen das eREC-Team mit Rat und Tat zur Seite stehen, um das Optimum aus Ihrer Messe-Präsenz herauszuholen und Leads beziehungsweise B2B-Kontakte zu generieren.

APK AG: Die eREC war für die APK AG die erste virtuelle Messe, bei der wir mit einem Stand vertreten waren. In Covid-Zeiten war es für uns als mittelständisches Unternehmen der Recyclingbranche umso bedeutender, unsere innovative Technologie Newcycling in einem Vortrag und an unserem Stand vorstellen zu können. Das Team der APK ist sich einig, dass virtuelle Formate in Zukunft deutlich an Bedeutung gewinnen werden und hat daher mit großem Interesse die Angebote der eREC wahrgenommen. Wir bedanken uns herzlich für die Verleihung des Innovationspreises, der die Relevanz von Newcycling für eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe unterstreicht!

Grafik: MSV GmbH

UNTHA shredding technology: Wir waren skeptisch und neugierig zugleich vor unserer ersten Teilnahme an einer digitalen Messe. Das Konzept der eREC als virtuelle Messe hat uns jedoch aus mehrerlei Gründen positiv überrascht: Erstens konnten wir viele neue und vielversprechende Leads generieren. Zweitens haben sich Aufwand und Kosten in Grenzen gehalten. Und last but not least war es die interaktive Gestaltung und professionelle Begleitung durch Herrn Felix Bott, die uns überzeugt haben. UNTHA shredding technology bleibt sicher noch länger Teil der virtuellen Messelandschaft, weil sie eine perfekte Erweiterung zu Live-Messen ist.

Barbara Höller, Gründerin & Entwicklerin von BADALA: Die Digital Recycling Expo hat sich als wertvolle internationale Plattform für die Recyclingbranche gezeigt. Wir alle wissen, wie zeitnah Klimaschutz umgesetzt und der ökologische Fußabdruck der Weltbevölkerung reduziert werden muss. Umso mehr war es für uns eine tolle Chance, unser BADALA Kreislaufwirtschaftsprogramm auf der eREC vorzustellen. Das vielseitige Interesse und Feedback der Messebesucher hat uns bestätigt, dass unser Agieren nach dem Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung die Zukunft sein wird.

Elias Chairentin, Eggersmann Gruppe: Ich möchte mich stellvertretend für die Eggersmann Gruppe bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken. Ich fand, sie haben das sehr gut gemacht – tolle Organisation und das Konzept war auch sehr gelungen! Ich kann mir vorstellen, dass es auch für Sie eine besondere Woche war. Vielen, vielen Dank – bis zur nächsten Messe!

Teresa Erben von fors.earth – Strategieberatung für Nachhaltigkeit: Wir haben uns gefreut, dass wir bei der eREC dabei sein konnten. Vielen Dank für die Gelegenheit!

Paul Williams, ERI direct: Mein Kollege John Shegerian war mit allen Aspekten der eREC zufrieden. John hielt zwei Webinare und nahm an der Panel Diskussion teil. Sie alle haben einen tollen Job gemacht und Felix Bott war ein großartiger Moderator.

Michael Beetz, Hellmann Process Management: Danke für die innovative und informative Messe!

Elena Pack, Interseroh: Super Teilnehmeranzahl und es war ein toller Austausch auch für uns.

Dr. Ralf Leinemann, INEOS Styrolution: Vielen Dank auch von unserer Seite! Die Zusammenarbeit war sehr angenehm und die ersten Fragen, die wir von Teilnehmern bekommen haben, geben uns die Möglichkeit, mit möglichen Kunden – oder Kunden unserer Kunden – ins Gespräch zu kommen.

Komptech: Mit der eREC hatten wir eine ausgezeichnete Möglichkeit, um unsere Produkte und Lösungen einem breiten Publikum aus unserer Branche näher zu bringen. Das Konzept, bestehend aus Webinaren und interaktiven Messeständen, erfreute sich einem sehr hohen Interesse, weshalb wir auf eine außerordentlich erfolgreiche Messewoche zurückblicken können. Aufbauend auf diesen Erfolg freuen wir uns bereits auf eine Neuauflage im kommenden Jahr.

Thomas Willeke, Leiter Marketing, Doppstadt Umwelttechnik: Und plötzlich sind digitale Messen an der Tagesordnung – eine Herausforderung für Unternehmen wie uns, das eigene Produktportfolio über neue Kanäle zu bewerben. Einer davon war die eREC, auf der wir Themen wie „Mobil-modulare Anlagen- und Aufbereitungskonzepte“ erfolgreich via Onlinevorträge an Kunden und Vertriebspartner bringen konnten. Die Zukunft braucht mehr eRECs, davon bin ich überzeugt.

FORREC Srl: Die Teilnahme an physischen Messen war für FORREC schon immer von wesentlicher Bedeutung. Die persönliche Begrüßung, der Händedruck und die Beantwortung von Fragen in Echtzeit sind das Schöne an einer realen Veranstaltung. Als Italiener liegt uns dieser Aspekt der Kundenbeziehung wirklich am Herzen. Dank der eREC haben wir einen neuen Weg gefunden, um zu kommunizieren, neue Kontakte zu knüpfen und die richtigen Kunden schneller anzusprechen. Das ist nicht die Zukunft, sondern unsere Gegenwart! Das Forrec-Team wurde durch die Freundlichkeit und die Geduld von Julia, Felix und dem eREC-Team unterstützt, wodurch alles viel einfacher und überschaubarer wurde.

Wir sagen Danke, dass Sie als Aussteller, Besucher und Referenten dabei waren! Die nächste eREC kommt bestimmt. Wir freuen uns darauf: 3. bis 8. Mai und 4. bis 9. Oktober 2021.

Quelle: MSV GmbH

Komptech auf der eREC – Mit „GREEN BOOST“ zu zukunftsfähigen Lösungen

Wie sich Unternehmen der Recycling- und Abfallwirtschaft für die Anforderungen der Zukunft fit machen können, darüber informiert Komptech auf der ersten digitalen Messe für die Recyclingbranche eREC 2020. Unter anderem präsentiert der Technologiespezialist die Zerkleinerer Crambo und Terminator mit neuem e-mobilen Antriebskonzept sowie das Miet-Angebot „Komptech rental“, das die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit bei der Auftragsbearbeitung steigern hilft.

„Die Abfallwirtschaft unterliegt einer großen Dynamik und das bringt immer wieder neue Herausforderungen für die Unternehmen der Branche mit sich. Auf der eREC wollen wir zeigen, dass wir bestens vorbereitet sind und unsere Kunden mit individuell angepassten Lösungen unterstützen“, sagt Komptech CEO Heinz Leitner. Unter dem Motto „GREEN BOOST your Business“ bietet Komptech zusammen mit der passenden Maschinentechnik auch variable Servicemodelle an und geht mit diesem gesamtheitlichen Ansatz über das eigentliche Maschinengeschäft hinaus.

Zerkleinerer mit E-Antrieb: Terminator und Crambo
Die neuen e-mobilen-Ausführungen der Zerkleinerer Terminator und Crambo verbinden die Vorteile stationärer E-Anlagen – wie den abgasfreien und lärmreduzierten Betrieb – mit der Flexibilität mobiler Technik. Das Maschinenkonzept erlaubt den flexiblen In- und Outdoor-Einsatz und ermöglicht zudem die Nutzung erneuerbarer Energie anstatt fossiler Brennstoffe. Das Hydrauliksystem der E-Varianten wird von einem hocheffizienten Elektromotor angetrieben, was bei vergleichbarer Durchsatzleistung bis zu 70 Prozent der Energiekosten spart. Komptech treibt die Entwicklung energieeffizienter Maschinen seit Jahren voran und bietet bereits eine umfangreiche Auswahl elektrisch betriebener Stern- und Trommelsiebe.

Sondermodelle Nemus 620 und Maxx 518
Mit den Sondermodellen Nemus 620 und Maxx 518 richtet sich Komptech an alle Betreiber, die für ihre originalen SM 620- und SM 518-Siebtrommeln eine robuste, leistungsstarke sowie kostengünstige Maschine suchen. Die Nemus eignet sich hervorragend zum Absieben von schwereren Materialgruppen wie Steinen und Erden, Böden oder Baustoffrecyclingprodukten. Die Maxx kann aufgrund ihrer einfachen Handhabung besonders gut für mittlere bis große Kompostanlagen eingesetzt werden.

„Komptech rental“ als Alternative zum Maschinenkauf
Neben den neuen Maschinen stellt Komptech auf der eREC 2020 sein Geschäftsmodell „Komptech rental“ vor: Wer ohne große Investitionen Auftragsspitzen flexibel abdecken, neue Geschäftsbereiche erkunden oder innovative Technologien testen möchte, kann Maschinen von Komptech auch mieten. Die Mietdauer reicht von fünf Werktagen bis zu einem Jahr. „Mit Komptech rental können Unternehmen schnell und flexibel auf eine definierte Leistung zugreifen, ohne sich langfristig festzulegen“, erklärt Heinz Leitner. Das Mietangebot umfasst Holz- und Universal-Zerkleinerer, Siebmaschinen und Windsichter sowie Steinseparatoren und Metallabscheider. Die Produkt- und Verfahrensspezialisten von Komptech unterstützen bei der Auswahl der geeigneten Maschine und anwendungsspezifischen Ausstattung. Eine kontinuierliche Wartung und Versorgung mit Verschleißteilen sind im Mietpreis enthalten.

Virtueller Messestand von Komptech auf der eREC 2020 (Grafik: Komptech)

Die digitale Messe eREC 2020
Die erste digitale Messe für die Recyclingbranche „eREC“ findet vom 31. August bis 5. September 2020 statt. Mit virtuellen Messeständen, Webinaren, Vorträgen und Podiumsdiskussionen bietet sie die Möglichkeit, sich umfassend über die nationalen und internationalen Trends und Neuerungen der Recycling- und Entsorgungswirtschaft zu informieren. Die digitale Messelandschaft lässt sich unkompliziert auf mobilen oder stationären Endgeräten erkunden.

Besucher sind eingeladen, den Komptech Messestand anzusteuern und sich über Live-Chat mit den Komptech Produkt- und Verfahrensspezialisten auszutauschen. Außerdem können weiterführende Produktpräsentationen, Videos und Links abgefordert werden.

Im Rahmenprogramm der eREC erläutert Ewald Konrad, Komptech Vertriebsleiter international, wie Komptech seine Kunden in die Zukunft der Recyclingbranche begleitet. Dabei wirft er einen Blick auf die globalen Megatrends: Wie fordern sie die Abfallwirtschaft heraus, welches Potenzial bieten sie der Branche? Und welche anwendungsspezifischen und gleichzeitig wirtschaftlichen Lösungen bietet Komptech?

Vortrag auf der eREC: Ewald Konrad, Vertriebsleiter international, Komptech GmbH: „Komptech – Innovative Lösungen für die Abfallwirtschaft“ am 31. August, von 10.00 bis 10.45 Uhr

Kostenfreie Anmeldung zur eREC-Messe und zum Vortrag unter: https://erec.expo-ip.com/

Weitere Infos: www.komptech.com

Quelle: Komptech GmbH

Forrec stellt den neuen TX1600 Shredder für das Recycling von Reifen und Gummi vor

Der neue Shredder TX1600 für die Entsorgung von Altreifen wurde von Forrec entwickelt, um die spezifischen Anforderungen des Marktes zu erfüllen, ohne dabei die Produktivität aus dem Auge zu verlieren.  

Die korrekte Entsorgung von Altreifen (ELT Management) ist ein globales Problem, das immer dringlicher wird. Um die neuen geänderten Anforderungen an die Entsorgung von Altreifen zu erfüllen, hat Forrec ein vollständiges System für die Behandlung dieses Abfalltyps entwickelt. Forrec entwickelt und produziert zurzeit verbesserte Anlagen für das Shreddern von Altreifen: System ohne Umweltauswirkungen, die es gestatten, ein sauberes Produkt zu erhalten, das in vielen Kontexten als neuer Rohstoff eingesetzt werden kann.

Der Shredder TX1600 ist eine der letzten Lösungen, die von Forrec für das Recycling von Reifen entwickelt wurde.

TX1600 (Foto: Forrec)

Der Shredder TX1600 wurde entwickelt, um die spezifischen Anforderungen des Marktes zu erfüllen, ohne dabei die Produktivität aus dem Auge zu verlieren, die für die wirtschaftlich nachhaltige Aufbereitung nie unter 5 Tonnen pro Stunde fallen darf. Der neue Shredder TX1600 ist mit speziellen “Clean-Cut-Messern” ausgestattet, um das Problem des ausgefransten Stahldrahts zu bewältigen, der in den Reifen enthalten ist. Das innovative Messersystem (das Messer kann einfach ausgewechselt werden) wurde unter besonderer Berücksichtigung der Betriebskosten entwickelt. Die geringe Geschwindigkeit und das hohe Drehmoment garantieren maximale Performance bei geringer Abnutzung. Eine Anlage mit dieser neuen Technologie wurde von Forrec bereits an einen Kunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten geliefert.

Seit 2007 entwickelt und produziert Forrec industrielle Anlagen sowie eine Vielzahl von Schreddern und Mahlwerken für das Recycling und die Entsorgung von festen Abfällen aller Art: MSW, Weee, Chiller, Kunststoff, Holz, Papier, Elektrokabel und Motoren, Krankenhausabfall usw. Das Team von Forrec, bestehend aus Fachleuten, Technikern und Entwicklern, arbeitet an der Entwicklung von maßgeschneiderten und modularen Anlagen: immer besseren und umweltfreundlicheren Technologien für ein nachhaltiges Arbeiten.

Forrec wird an der eREC 2020, der digitalen Expo für die Recycling-Industrie, teilnehmen. Unter folgendem Link können Sie sich ab sofort kostenfrei als Besucher für die eREC anmelden, danach haben Sie auch freien Zugang zum Rahmenprogramm und können sich ebenfalls für Forrec’s Webinar “The Right Steps to a Profitable Recycling Technology” eintragen: erec.expo-ip.com

Weitere Informationen über die Lösungen von Forrec: www.forrec.eu

Quelle: Forrec (17.08.2020)

Digital vernetzt: Doppstadt präsentiert Recycling-Kompetenz auf virtueller Messe eREC

Doppstadt geht digital voran: Der Recyclingexperte aus Velbert präsentiert auf der virtuellen Messe eREC erstmals sein umfassendes Portfolio rein digital. Die Doppstadt-Gruppe wird mit einem virtuellen Messestand sowie einem Expertenvortrag auf der neuen Online-Messe der Recyclingbranche vom 31. August bis zum 5. September vertreten sein. Im Fokus stehen die effizienten und besonders wirtschaftlichen Neuentwicklungen INVENTHOR TYPE 6 und METHOR sowie mobil- modulare Anlagenkonzepte für unterschiedliche Anwendungen wie beispielsweise Störstoffentfrachtung im Bioabfall, Gewerbeabfallvorbehandlung und Altholzaufbereitung.  

„Für jede Herausforderung die passende Lösung“ – Mit der Teilnahme an der eREC beweist die Doppstadt-Gruppe einmal mehr, dass sie ihrem Leitbild treu bleibt. „Doppstadt steht für innovative Technologien und einen exzellenten Service. Natürlich gilt das auch für unsere Messeauftritte“, erklärt Michael Zeppenfeldt, Leiter des Vertriebs Deutschland bei Doppstadt. „In Zeiten, in denen persönlicher Kontakt nicht uneingeschränkt realisierbar ist, sind kreative Möglichkeiten des gemeinsamen Austausches gefragt. Die eREC ist hierfür genau die richtige Plattform.“

Der smarte Walzenzerkleinerer METHOR bildet mit dem Selector 400 eine leistungsstarke Komplettlösung für die Recyclingbranche (Foto: Doppstadt)

Doppstadt präsentiert modernste Anlagenlösungen erstmals digital
Die Doppstadt-Gruppe stellt auf der Online-Messe ihr umfassendes Portfolio an mobiler und stationärer Anlagentechnik vor. Im Mittelpunkt des virtuellen Messestandes stehen die Neuentwicklungen INVENTHOR TYPE 6 und METHOR. Der Hochleistungsshredder INVENTHOR TYPE 6 zeichnet sich durch eine hohe wirtschaftliche Effizienz, einfache Handhabung und minimierte Stillstandzeiten aus. Dank des einzigartigen Antriebsprinzips VarioDirect Drive profitieren Anwender zudem von niedrigen Verbrauchswerten und einem optimalen Anlaufverhalten. Der smarte Walzenzerkleiner METHOR ist dagegen perfekt für kleine Volumenströme oder häufig wechselnde Aufgaben geeignet. Das Zerkleinerungssystem des Shredders ist innerhalb von 60 Minuten austauschbar. Dadurch bietet der METHOR maximale Flexibilität.

Beide Neuzugänge der Slow Speed Shredder Line von Doppstadt lassen sich optimal mit der Selector-Baureihe kombinieren. Der INVENTHOR TYPE 6 bildet mit dem Selector 800 mit Spiralwellendeck SWS 800 eine leistungsstarke Einheit und der METHOR verschmilzt mit dem Selector 400 mit Spiralwellendeck SWS 400 zu einer effizienten Komplettlösung.

Digital vernetzt mit der internationalen Fachwelt
Persönliche Gespräche und der Austausch mit internationalen Spezialisten bilden das Herzstück von Messen. Das sieht auch Zeppenfeldt so: „Der direkte Kontakt zu unseren Kunden, Interessenten und auch zu Partnern und Wettbewerbern ist für uns das Fundament für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Deshalb bietet Doppstadt Live-Chats mit ausgewählten Experten auf der eREC an. Hier können sich Interessierte im Eins-zu-Eins-Gespräch mit Doppstadt-Mitarbeitern über Neuentwicklungen, Trends und Serviceleistungen austauschen.

Darüber hinaus hält Michael Zeppenfeldt am Dienstag, den 1. September, von 10:30 bis 11:00 Uhr einen Online-Vortrag zum Thema „mobil-modulare Anlagen- und Aufbereitungskonzepte“. Er erklärt unter anderem, wie Anwender mit Doppstadt-Anlagen die steigenden rechtlichen und wirtschaftlichen Anforderungen erfüllen können.

Kostenlose Anmeldung zur Messe und zum Rahmenprogramm der eREC unter: erec.expo-ip.com

Weitere Informationen unter: www.doppstadt.de

Quelle: Doppstadt Umwelttechnik GmbH

AMCS Group wird auf der virtuellen Messe ausstellen

Die AMCS Group nimmt an der eREC teil und präsentiert die AMCS Plattform, eine Cloud- und Softwareplattform für Unternehmen, die auf den Best-Practice-Prozessen von Tausenden von Entsorgungs- und Recyclingunternehmen auf der ganzen Welt basiert.

Die Plattform ist von globalen Markttrends inspiriert, treibt die Automatisierung voran und bietet eine umfassende Standardisierung und Optimierung all ihrer Geschäftsprozesse. Am virtuellen Stand demonstrieren AMCS-Experten auch die AMCS-Recycling-Software, mit der Metall-, Kunststoff- und Papierrecyclingunternehmen in ein und demselben IT-System ihre betrieblichen Prozesse automatisieren. Während des eREC stehen die AMCS-Experten täglich zur Verfügung und demonstrieren die zahlreichen Möglichkeiten sowohl der Plattform als auch der Recycling-Software.


Digitale Innovationen für die aufstrebende Kreislaufwirtschaft

AMCS mit Niederlassungen in Europa, Nordamerika und Aus­tralien ist ein weltweit führender Anbieter integrierter Software- und Fahrzeugtechnologie für die Entsorgungs-, Recycling- und Ressourcenbranche: „Wir helfen über 2.750 Kunden, ihre Betriebskosten zu senken, die Auslastung der Assets zu erhöhen, die Margen zu optimieren und den Kundenservice zu verbessern. Unsere Unternehmenssoftware und SaaS-Lösungen liefern digitale Innovationen für die aufstrebende Kreislaufwirtschaft auf der ganzen Welt.“ AMCS hat seinen Hauptsitz in Irland und Niederlassungen in Europa, den USA und Australien. Seine über 600 Mitarbeiter sind für über 3.000 Kunden in 22 Ländern aktiv.

www.amcsgroup.com

 

Zukünftige Entwicklungen schneller antizipieren

„Wir sind stolz darauf, unsere innovative AMCS-Plattform zu demonstrieren, die vollständig ausgestattet ist, um alle betrieblichen Entsorgungs- und Recyclingprozesse zu digitalisieren und zu automatisieren, einschließlich Unternehmensmanagement, intelligenter Optimierung, Fahrzeugtechnologie und digitalem Engagement wie Kundenportale“, erklärt Mark Abbas, Chief Marketing Offizier AMCS Group. „Nationale und internationale Entwicklungen erfordern, dass Entsorgungs- und Recyclingunternehmen ihre Marktposition kontinuierlich stärken und weiter ausbauen. Daher ist die Digitalisierung von größter Bedeutung, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“

„Mit der AMCS-Plattform bieten wir der Entsorgungs- und Recyclingbranche eine organisationsweite IT-Infrastruktur. Damit unterstützt Plattform das Wachstum, steigert die betriebliche Effizienz, erhöht die Margen, reduziert Risiken und senkt gleichzeitig die Umweltbelastung. Die AMCS-Plattform ist Cloud-basiert und als SaaS-Lösung für Unternehmen verfügbar. Dies trägt zur Agilität unserer Kunden bei, indem die Vorteile der Cloud genutzt werden. Dadurch können sie sicherer arbeiten und zukünftige Entwicklungen schneller antizipieren.“

Innovative Lösungen der neuesten AMCS Plattform 8.3-Version

Diese End-to-End-Lösung richtet sich an Organisationen und Kommunen, die mit Siedlungs-, Gewerbe- und Industrieabfällen, Entsorgern und Recyclingunternehmen von Papier, Metall und Kunststoff umgehen. Nach der Übernahme von Recy Systems im Jahr 2019 hat AMCS seine Position im Bereich Recycling-Software im Rahmen der AMCS-Plattform weiter ausgebaut und gestärkt. Unternehmen sind eingeladen, AMCS auf der eREC zu treffen, um sich mit den zahlreichen Möglichkeiten seiner bahnbrechenden Plattform vertraut zu machen. Eine Lösung für die Entsorgungs- und Recyclingunternehmen!

Treffen Sie die AMCS-Experten!

Auf dem virtuellen Stand von AMCS auf der eREC können Besucher mit den Spezialisten über die Reihe von Möglichkeiten sprechen, die die AMCS-Plattform Organisationen in der Entsorgungs- und Recyclingbranche bietet. Auch werden die Experten im digitalen Konferenzzentrum Präsentationen veranstalten. Interessenten an einer Teilnahme senden bitte eine E-Mail an Lara van Rijswijk: lara.vanrijswijk@amcsgroup.com. Vor dem Start der eREC wird ihnen der Link zum Zugriff auf die virtuelle Messe gesendet. Sie erhalten auch Informationen über das Programm der AMCS-Expertenpräsentationen, sobald es verfügbar ist. Das Unternehmen freut sich, interessierte Besucher auf der eREC begrüßen zu dürfen!

Das WFZruhr-Unternehmensnetzwerk wächst weiter!

Zum 1. Juli begrüßte das WFZruhr wieder zwei neue Mitglieder; damit engagieren sich exakt 120 Unternehmen der Kreislauf- und Umweltwirtschaft sowie Logistikbranche aktiv in diesem freiwilligen Unternehmens-Netzwerk in NRW.

„Mit Beckmann-Fleige Hydraulik aus Werne und der KOOI Security aus Schortens erweitert sich das Leistungsspektrum, das von unseren Mitgliedern im WFZruhr-Verbund abgedeckt wird, noch einmal erheblich“, freut sich Dr. Hildebrand von Hundt, Geschäftsstellenleiter des WFZruhr mit Sitz im Technologiezentrum Lünen. „Sowohl Beckmann Fleige mit der Projektierung und Fertigung von hydraulischen Anlagen und Bauteilen für die umfangreiche Anlagentechnik in der Recyclingindustrie wie auch KOOI Security mit seiner mobilen Videoüberwachung zur Standortsicherung und Brandfrüherkennung bieten allseits gesuchte Lösungen innerhalb unseres Unternehmens-Netzwerkes.“

„Inzwischen sind die 120 Mitglieder im WFZruhr weit über die Grenzen von NRW vernetzt. Dazu haben Unternehmen aus Niedersachsen, Hessen und Bayern ebenfalls den Wert des regelmäßigen Networking erkannt“ erläutert von Hundt weiter. „Unsere monatlichen Workshops zu aktuellen Branchenthemen, die monatlich bis zu 80 Teilnehmer anzogen, konnten wir seit Mai 2020 als erfolgreiche Online-Events umsetzen.“

Parallel zu den Veranstaltungen beteiligt sich das WFZruhr auch an regionalen Ausstellungen sowie an aktuellen Forschungs- und Entwicklungs-Themen; diese Projekte werden sowohl in Kooperation mit den Mitgliedern als auch mit verschiedenen Institutionen durchgeführt.

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Hildebrand von Hundt
E-Mail: vonhundt@wfz-ruhr.de
mobil: 0172-59 59 349
www.wfz-ruhr.de

Quelle/Foto: WFZruhr e.V.

„Die Herausforderungen im Umweltbereich lassen sich nur mit zukunftsorientierten Lösungen bewältigen.“

Alfred Mayr, Geschäftsführer des Umweltcluster Bayern, verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung in der Positionierung von Organisationen, in der Gewinnung und Betreuung von Netzwerkpartnern sowie in der Konzeption und Umsetzung von Projekten. Im Interview spricht er über die Relevanz von Vernetzung, über umwelttechnologische Projekte des Umweltclusters und über die Zukunft nach der Krise.

Herr Mayr, wie beurteilen Sie die Zukunft der bayerischen Umweltwirtschaft nach der Krise?

Die Umwelttechnologie ist eine der großen Wachstumsbranchen des 21. Jahrhunderts. Der Green New Deal bietet als europaweites Konjunkturprogramm große Chancen für die bayerische Umweltwirtschaft. Insofern sind prägnante umweltpolitische Herausforderungen wie der Klimawandel meines Erachtens nur temporär in den Hintergrund gerückt. Für die Zukunft nach der Krise erwarte ich nach der Anlaufphase ein starkes Wachstum unserer Branche.

Alfred Mayr, Geschäftsführer des Umweltcluster Bayern (Foto: Umweltcluster Bayern)

Welche Aufgaben sehen Sie für den Umweltcluster?

Unsere grundlegende Aufgabe liegt darin, zeitgemäßes technologisches Fachwissen einzusetzen. Darunter verstehe ich insbesondere Know-how zur Lösung der vielfältigen umweltspezifischen Herausforderungen. Unsere Hauptaufgaben lassen sich in drei Bereiche einteilen: Erstens agieren wir als Forum und stellen intern und extern eine intelligente Vernetzung sicher. Zweitens bieten wir unseren Mitgliedern durch den Zugang zu Förderprogrammen und Projekten eine starke Innovationsplattform. Unsere dritte Hauptaufgabe ist die Funktion als Startrampe ins Ausland, indem wir unsere Mitglieder bei der Erschließung interessanter Auslandsmärkte unterstützen.

Mit Ihren Projekten bündeln Sie also Ihre Aufgaben und schnüren daraus Gesamtpakete zur Stärkung Ihrer Mitglieder und der Umweltwirtschaft? Könnte man Ihre Tätigkeit so zusammenfassen?

Ich fasse es noch weiter zusammen: Im Mittelpunkt stehen immer unsere Mitglieder. Wir schaffen für sie ein möglichst ausgewogenes Angebot von Vernetzung, Innovationsthemen und internationalen Aktivitäten.

Mit welchen Maßnahmen fördern Sie zur Zeit die bayerische Umweltwirtschaft?

Unsere drei oben genannten Hauptaufgaben beschreiben das vielseitige Spektrum im Umweltcluster in bester Art und Weise. Wir arbeiten zielgerichtet an Innovationsprojekten auf Landes-, Bundes-und EU-Ebene. Aktuell unter anderem zu den Themen „Recyclingfähigkeit biobasierter Verpackungen sowie Vermeidung und Substitution von Verpackungen aus Kunststoff“. Wir eruieren neue Ansätze und Projektideen. Und wir halten unsere internationalen Netzwerke aktiv. Mit diesen Maßnahmen bereiten wir uns strukturiert auf die Zeit nach Corona vor. Auch wenn das Vernetzen über physische Formate zur Zeit schwierig bis unmöglich ist, bieten wir unseren Mitgliedern und Partnern mit virtuellen Angeboten die Gelegenheit, sich untereinander und mit uns auszutauschen.

Sind diese Projekte Ihre Antwort auf die oben genannten Zukunftsfragen?

Ja, auf jeden Fall. Die zahlreichen Herausforderungen im Umweltbereich lassen sich nur mit zukunftsorientierten Lösungen bewältigen. Wir bieten diese Lösungen, denn unsere Projekte beinhalten innovative und vielseitige Methoden. Damit fördern wir die Marktchancen und Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen im Cluster.

Welche Themen-Schwerpunkte verfolgen diese Projekte?

Um nur beispielhaft einige Schwerpunkte zu nennen: Wir verfolgen zirkuläres Wirtschaften und die Erhöhung der Ressourceneffizienz. Wir fokussieren die Reduzierung von Plastikmüll durch intelligentes Produktdesign und den Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Auch stehen funktionierende Sammlungs- und Entsorgungsstrukturen im Mittelpunkt. Wir nutzen zusätzlich Chancen der Digitalisierung im Bereich von Kreislaufwirtschaft und 3D-Druck. Auch Bioökonomie ist ein wichtiger Schwerpunkt.

Richten sich Ihre Projekte ausschließlich an bayerische Unternehmen? Oder werden Sie auch europaweit agieren?

Unser Aktionsradius reicht noch weiter. Umweltschutz und Umwelttechnologie sind globale Themen. Aus diesem Grund agieren wir seit jeher international. Einige unserer Projekte sind international ausgerichtet und viele unserer kompetenten Mitglieder sind weltweit erfolgreich unterwegs. Auch genießt die Umweltwirtschaft aus Bayern einen hervorragenden internationalen Ruf. Wir betrachten es daher als unsere Aufgabe im Cluster, intelligente Vernetzungen aufzubauen – auch mit europäischen und außereuropäischen Partnern. Auf dieser Grundlage entwickeln wir gemeinsam effizient und effektiv Lösungen für die Kunden des Umweltclusters.

Welche Projekte und Aktivitäten haben Sie noch für 2020 geplant?

Alle reden im Moment nur von der großen, weltumfassenden Pandemie. Im Umweltcluster denken wir schon jetzt an die Zeit danach und bereiten uns auf neue Aktivitäten vor. In Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen der Regierung planen wir zum Beispiel für das zweite Halbjahr unterschiedliche Veranstaltungen zu gegenwärtigen Fragestellungen. „Klärschlammbehandlung und Phosphorrückgewinnung“ sowie „Innovationsmanagement“ sind nur zwei Beispiele für Zukunftsthemen, die wir im Umweltcluster aufgreifen werden.

Können Sie kurz beschreiben, auf welche Weise Sie das Thema „Innovationsmanagement“ Ihren Mitgliedern und Interessenten zugänglich machen?

Ganz einfach: ohne Innovation kein Fortschritt. Gerade in unserem Netzwerk ist das ein wichtiger Erfolgsfaktor. Deshalb unterstützen wir zum Beispiel unsere Mitglieder beim Einsatz von Innovationsmethoden durch die Teilnahme an Förderprogrammen. So stärken wir den bereits hierfür gut verankerten Mindset im Cluster durch die gezielte Verbesserung von klar definiertem Skillset und in der Praxis anwendbaren Tools.

Wenn Sie selbst ein Projekt entwickeln könnten, welches wäre das? Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen?

Mein persönlicher Wunsch ist, dass die Weltgemeinschaft diese Pandemie zum Anlass nimmt, sich der Notwendigkeit systemischer Anpassungen in Gesellschaft und Wirtschaft bewusst zu werden und entsprechend zu reagieren. So wird uns zum Beispiel der Klimawandel vor deutlich größere Herausforderungen stellen. Wir im Umweltcluster Bayern wollen mit unserem Know-how und Know-who einen wichtigen Beitrag leisten, um diese wichtigen Zukunftsfragen zu beantworten.

Das Gespräch mit Alfred Mayr führte die IDF KREATIVAGENTUR aus Augsburg.

Quelle: Umweltcluster Bayern

Der Umweltcluster Bayern in Augsburg startet das regionale Kunststoff-Projekt „reGIOcycle“

Wie kann die regionale Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe im Raum Augsburg verbessert werden? Welche nachwachsenden Ressourcen sind in der Region vorhanden? Wie kann die Vermeidung von Kunststoffen funktionieren? Diesen Fragen widmet sich der Umweltcluster Bayern mit seinem neuen Projekt „reGIOcycle“.

Angesichts steigender Abfallmengen ist der Kunststoffmarkt stark im Wandel. Nicht nur der EU-Beschluss zur europaweiten Kunststoffstrategie bietet Anreize für neue Lösungen. Auch das Verpackungsgesetz fokussiert die Vermeidung und die Nutzung nachhaltiger Verpackungen.

Für Stadt-Land-Beziehungen führt dieser Wandel zu einer großen Chance. Aus diesem Grund hat sich ein Konsortium aus Vertretern regionaler und überregionaler Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gebildet, um die Vermeidung von Kunststoffabfällen und die Ersatzmöglichkeiten zu untersuchen und praxisnah umzusetzen.

„Augsburg verfügt über eine Nachhaltigkeitsagenda mit bundesweiter Bekanntheit“, erklärt Projektleiterin Laura Jantz-Klinkner. „In der Projektregion spielen die Abfallvermeidung, besonders in Bezug auf Kunststoffe, und die Ressourcenschonung eine große Rolle. Sowohl die Abfallwirtschaft, als auch verschiedene zivilgesellschaftlich organisierte Agendaforen oder die Wirtschaftsförderung setzen Schwerpunkte. So gibt es zum Beispiel Unterstützung für Unternehmen im Raum Augsburg, die sich für nachhaltiges Wirtschaften oder Ressourceneffizienz einsetzen. Ein Ansatz für neue Lösungspfade kann eine regional fokussierte Kreislaufwirtschaft sein. Genau hier setzt unser Projekt reGIOcycle an.“

Das Projekt reGIOcycle steht für Vermeidung, Substitution und nachhaltige Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen am Beispiel der Region Augsburg. Sein Ziel ist die Entwicklung und Erprobung eines realisierbaren Konzepts zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, unter Mitwirkung verschiedener Akteure und Stakeholder aus Kommunen, Forschungseinrichtungen und lokal agierender Unternehmen.

reGIOcycle startet mit einer dreijährigen Forschungsphase und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Förderrichtlinie „Stadt-Land-Plus“ gefördert. Der Trägerverein Umwelttechnologie-Cluster Bayern e.V. koordiniert das „reGIOcycle“-Konsortium, das aus weiteren zehn Partnern besteht. Darüber hinaus wird das Vorhaben durch assoziierte Partner unterstützt.

www.umweltcluster.net

Quelle/Foto: Umweltcluster Bayern

EU-Recycling Ausgabe 05/2020: „Die Zuversicht überwiegt“

Die Spatzen pfiffen es schon in der Woche nach Ostern von den Dächern, und am 23. April stand es fest: 2020 fällt die IFAT, die bereits von Mai in den September verschoben worden war, aus. Die Entscheidung gründet auf eine Online-Umfrage unter den Ausstellern, beteiligten Industrieverbänden und Partnern der Messe München GmbH. Eine Mehrheit hält die Durchführung der Umwelttechnologie-Leitmesse demnach für nicht vertretbar. Die nächste reguläre IFAT soll vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 stattfinden.

Wann indessen der Shutdown beendet ist, die Wirtschaft wieder voll hochfahren und in Gang kommen kann, ist derzeit – bei Redaktionsschluss – nicht absehbar. Die Rezession ist da, wie man dem Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute entnehmen kann, und auch die Entsorgungs- und Recyclingbranche wehrt sich nach Kräften gegen den Einbruch, dessen ganzes Ausmaß sich noch nicht erschließt. Vorerst gehen hier die meisten Unternehmen ihren Geschäften wie üblich nach, aber die Folgen der Corona-Krise werden möglicherweise über viele Jahre hinweg zu spüren sein.

Das zeigt auch unsere Umfrage zu den Auswirkungen der Krise in der vorliegenden Ausgabe. So bleibt zwar die Nachfrage nach Altpapier stabil, doch gibt es enorme Importprobleme und die Sammelmengen des Rohstoffs gehen zurück. Trotzdem äußern sich die befragten Verbände und Unternehmen überwiegend zuversichtlich, dass die Pandemie in der zweiten Jahreshälfte bewältigt werden kann. Positive Nachholeffekte im dritten oder wenigstens vierten Quartal 2020 seien dann durchaus realistisch. Mit einem Anspringen der Wirtschaft wird aber erst im nächsten Jahr gerechnet.

Vieles in der Entwicklung wird davon abhängen, wie die Automobilindustrie zurück in die Produktion kommt. Wenn es laut einer Studie zutrifft, dass die Fahrzeughersteller das Zukunftsthema Circular Economy stärker in den Fokus rücken, dann wird Nachhaltigkeit zum strategischen Muss in der Autobranche. Die Umsetzung folgt hier bislang oft keinem ganzheitlichen Ansatz, und das Potenzial von Recycling wird noch zu wenig ausgeschöpft.

Jede Krise kann gemeistert werden – und so sicher auch diese. Daran gibt es keinen Zweifel. Dabei gilt es für die Zukunft, den Weg in Richtung einer Kreislaufwirtschaft weiter zu beschreiten und auch über einen „grünen“ Marshallplan nachzudenken, um die Wirtschaft anzukurbeln. Wichtige Impulse für die Wettbewerbsfähigkeit in Europa könnten daraus erwachsen.

Wir wünschen Ihnen wieder eine nützliche Lektüre und bleiben Sie gesund!

Print Magazine sind gerade jetzt eine wichtige Quelle der Information oder auch einfach nur Ablenkung für die Zeit zu Hause. Deswegen stellen wir Ihnen unsere aktuelle Ausgabe in diesen schwierigen Zeiten kostenfrei zur Verfügung:

EU-Recycling 05/2020: Jetzt die Blätterseiten ansehen oder die PDF-Datei laden.

Quelle: MSV GmbH / www.eu-recycling.com, Foto: tong2530 /stock.adobe.com